

Natürliches PETG
Natürliches PETG
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PETG (Polyethylenterephthalat-Glykol) ist ein Copolyester, der aufgrund seiner Haltbarkeit, Schlagfestigkeit und Temperaturbeständigkeit im 3D-Druck eingesetzt wird. PETG ist nach dem weit verbreiteten PLA das zweitbeliebteste 3D-Druckfilament. Es besitzt vergleichbare Eigenschaften wie ABS, kann aber ohne Schutzgaskammer oder Rauchgasabsaugung verarbeitet werden. Im Gegensatz zu ABS lässt sich PETG jedoch nicht mit Aceton dampfglätten.
Coex 3D Natural PETG wird aus reinem Harz ohne Füllstoffe hergestellt. Alle Filamente von Coex 3D werden im eigenen Werk in Wisconsin, USA, produziert. Coex 3D verwendet Extruder in Industriequalität und Laser-Qualitätskontrolle, um Qualität, Konsistenz und einen Durchmesser von 1,75 ± 0,03 mm auf jeder Spule zu gewährleisten. Coex 3D bietet Filament für optisch ansprechende und stabile Druckergebnisse.
HINWEIS: Das Coex 3D Natural PETG-Filament erscheint „klar“ und hat nicht die cremeweiße Farbe, die auf dem Foto der „natürlichen“ Spule dargestellt ist.
Empfohlene Druckeinstellungen
Coex 3D empfiehlt die folgenden Einstellungen für den Druck mit ihrem PETG-Graphit. Die Einstellungen können je nach Ihrem spezifischen Druckaufbau variieren.
- Hotend-Temperatur: 230 °C - 245 °C
- Betttemperatur: 70 °C - 90 °C
- Heizbett empfohlen
- Empfohlene Untergründe/Klebstoffe:
- PEI-Baufläche
- Glasbaufläche
- Magigoo
- Klebestift
- Malerkrepp
- Kühlventilator: Empfohlen. PETG benötigt etwas weniger Kühlung als PLA. Eine Lüfterdrehzahl von 50–75 % wird empfohlen.
- WICHTIGER HINWEIS! PETG kann mit Glas- und PEI-Druckoberflächen verschmelzen und beim Ablösen des Bauteils die Druckplatte beschädigen. Daher empfiehlt Coex 3D, stets ein zusätzliches Haftmittel (z. B. Klebestift oder Magigoo) zu verwenden, um das Ablösen des fertigen Bauteils von der Druckplatte zu erleichtern.
Weitere Drucktipps
- PETG ist etwas hygroskopischer als PLA, daher kann es notwendig sein, das Filament zu trocknen, wenn es Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Coex 3D empfiehlt, sein PETG mindestens 3 Stunden lang bei 65 °C zu trocknen. Anzeichen dafür, dass das Filament getrocknet werden muss, sind Unterextrusion/ungleichmäßige Extrusion und/oder vermehrtes Fadenziehen. Ein knallendes Geräusch während des Druckvorgangs ist ein weiteres Indiz dafür, dass das Filament getrocknet werden muss.
- PETG neigt häufiger zu Fadenbildung als PLA oder ähnliche Filamente. Es gibt einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um die Fadenbildung zu reduzieren:
- Reduzieren Sie die Drucktemperatur. Beachten Sie, dass eine Reduzierung der Drucktemperatur die Schichthaftung und die Bauteilfestigkeit leicht verringert, aber dazu beitragen kann, Fadenbildung zu reduzieren.
- Verlängern Sie den Einzug. Eine Verlängerung des Einzugswegs kann dazu beitragen, Fadenbildung zu reduzieren, insbesondere bei Extrusionskonfigurationen mit Bowdenzug.
- Aktivieren Sie in Ihrem Slicer die Option „Abwischen beim Einziehen“. Die meisten Slicer bieten diese Möglichkeit. Dadurch wird kurz vor oder während des Filamenteinzugs eine Vorwärtsbewegung gestartet. Dies hilft, die Düse beim Beginn der Vorwärtsbewegung zu reinigen und somit Fadenbildung zu reduzieren.
- Aktivieren Sie den „Kammmodus“ (Cura) oder „Überschreiten von Rändern vermeiden“ (PrusaSlicer/SuperSlicer usw.). Anstatt immer geradlinig zu fahren, wählt der Drucker so einen Pfad, der Ränder vermeidet und die Düse möglichst innerhalb des Druckbereichs hält. Dadurch wird Fadenbildung direkt an der Quelle verhindert, jedoch nicht vollständig beseitigt (z. B. zwischen mehreren Teilen).
- Leider lässt sich das Fadenziehen in vielen Fällen nicht vollständig beseitigen, sodass eine Nachbearbeitung der Ausdrucke oft notwendig ist.



